Leistungen

Leistungen

Die Joanes Stiftung forciert die kontinuierliche Auseinandersetzung mit Themen aus den Bereichen „Planungspraxis und Bauprozess“, „Stadtgesellschaft“ und „Umwelt und Ressourcen“ auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene sowie den Austausch und die Zusammenarbeit mit der Politik, Zivilgesellschaft, Wissenschaft

und Wirtschaft. Das hierdurch erworbene transdisziplinäre Knowhow bringt sie als ‚Programmgestalter und Ideengeber` in konkrete Stadt-Bau-Projekte ein. Die Projekterfahrungen werden wissenschaftlich erhoben und ausgewertet, um sie in den Diskurs einzuspeisen.

Themenfelder im Überblick

  • Architektur
  • Beteiligungsverfahren
  • Materialeinsatz
  • Lebenszyklusbetrachtung
  • Finanzierung
  • Baurecht
  • Planungskonzeption
  • Integrierte Projektentwicklung und -umsetzung
  • Nutzerorientierte, nachhaltige Technologien und Systeme
  • Urbane Teilhabe
  • Kunst und Kultur
  • Demografischer Wandel
  • Digitalisierung
  • Bildung – Wissensgesellschaft
  • Migration & Integration
  • Mobilität
  • Soziales Gleichgewicht
  • Energie-, Ressourceneffizienz
  • Erneuerbare Energien
  • Alternative Mobilitätsformen
  • Freiraumplanung
  • Grüne und blaue Infrastrukturen
  • Ökologisches Bauen

Fachliche Beratung als Ideengeber und Projektbegleiter

Die Stiftung setzt bei der konkreten Projektentwicklung an - für eine einzelne Immobilie oder ein Stadtquartier.

In einer Zeit neuer Herausforderungen in der Stadt- und Immobilienentwicklung, sind auch innovative Denk- und Handlungsmuster notwendig. Wir entwickeln ein Projekt-Programm, schaffen neue Kooperationsformate, um innovative Lösungen mit Mehrwert zu generieren und die Effizienz im Planungsprozess zu steigern sowie die Finanzierungsattraktivität zu erhöhen. Diese Maßnahmen werden unter der Prämisse betrachtet, Lösungen zu generieren, die weder benachteiligend noch ausschließend wirken. Durch die Mitwirkung bei der Projekt- und Baukonzeptentwicklung können von Beginn an innovative Mechanismen in die Planung eingebracht und an einem Interessensausgleich der beteiligten Akteure mitgewirkt werden.

Der Blick über den Tellerrand birgt erstaunliche Potentiale, die sich nicht nur preisdämpfend auswirken sondern auch langfristige Allianzen, nachhaltige Stadtstrukturen und sektor-übergreifende positive Effekte mit sich bringen. Doch vor alle dem steht die Mission Wohn- und Lebensräume zu schaffen, die Alle als lebenswerten Ort erleben.
Damit dieser Anspruch verwirklicht werden kann, sehen wir uns in der Pflicht, über die Projektanbahnung hinaus, auch den Prozess nach Erstellung des Projektes begleitend mitzugestalten und durch die fachliche Auswertung und Aufbereitung der Projektergebnisse dazu beizutragen übertragbare Lösungen zu generieren.

Wissensmanagement: Forschungsbeteiligung und Knowhow-Generierung

Die Stiftung fördert und fordert die lokale und internationale Forschungslandschaft.

Mit der Überzeugung, dass Innovationen dem fachlichen Input der Wissenschaft und der industriellen Forschung bedürfen, möchten wir durch Kooperationen mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen und durch die Förderung studentischen Engagements die Schnittstelle zwischen Forschung und Anwendung unterstützen. Hier sollen insbesondere fach-übergreifende Perspektiven eröffnet werden, die eine technisch-bauliche Sichtweise mit sozial- und geisteswissenschaftlichen Kompetenzen verbindet. Auch Forschungsergebnisse aus anderen Sektoren, wie der Mobilität, der Energieinfrastruktur, dem Datenmanagement oder der Rechts- bzw. Politikwissenschaft sind wertvolle Ressourcen.

Neben der Notwendigkeit, neues Wissen zu generieren, stellen bereits durchgeführte Projekte wertvolle Quellen dar. Nicht nur im nationalen Raum, sondern weltweit sind kreative Wege gefunden worden, um nachhaltigen und günstigen Wohnraum zu verwirklichen. Diese, oft an die lokalen Gegebenheiten angepassten, Best-Practice Beispiele sind zu erfassen und in ihrer Funktion zu hinterfragen, um sie als Blaupause für weitere Anwendungsfälle vorzubereiten. Unterstützend wirkt hier die Förderung des lokalen, nationalen und länderübergreifenden fachlichen Austauschs, um die Experten selbst zu Wort kommen zu lassen. Wir setzen uns dafür ein, diesen Austausch zu unterstützen und das gewonnene Wissen zu sammeln, aufzubereiten und in konkrete Projekte einfließen zu lassen.

Informationstransfer: Fachdialog und Öffentlichkeitsarbeit

Die Stiftung fungiert als Informationsplattform und Knowhow-Geber

Der notwendige Prozess des Wandels hin zu nachhaltigem und sozialverträglichem Wohnungsbau kann nur durch eine Zieldefinition geleitet werden, dem sich alle Beteiligten verschreiben. Gegenwärtig dominieren diverse individuelle Ansprüche, die sich zu Teilen gegenseitig ausschließen und in vielen Fällen den Entwicklungsprozess blockieren. Diesem Umstand möchten wir begegnen, indem die Stakeholder miteinander in den Dialog treten, um gemeinsam Lösungen hervor zu bringen, die sich langfristig für alle Beteiligten positiv auswirken. Das bringt mit sich, dass eine Perspektiverweiterung über den unmittelbaren, schnell kalkulierbaren Nutzen notwendig ist. Diese erweiterte Sichtweise möchten wir unterstützen und zum gemeinsamen Dialog einladen.

Dafür werden themenspezifische Fachveranstaltungen und Diskussionsformate ins Leben gerufen, um gezielt und partnerschaftlich an Lösungen zu arbeiten. Die Stiftung möchte in den lokalen, nationalen und internationalen Diskurs einsteigen, um eine Kernrolle im fachlichen Austausch einzunehmen. Das Wissen, das die Stiftung durch ihre Kooperationen sammelt, soll so der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden.