Engagement

Die Joanes Stiftung engagiert sich in den Bereichen ‚Wohnraumschaffung im günstigen Preissegment’, ‚Nachhaltige und integrierte Quartiersentwicklung’ sowie ‚Dialog und Information’.

Wohnraumschaffung im günstigen Preissegment

Die Stiftung setzt sich für die Schaffung günstiger Wohnungen ein. Durch innovative Kooperationen und Finanzierungsvarianten und durch Architektur- und Bauprozesse abseits herkömmlicher Verfahren, soll dieses Ziel erfüllt werden. Auch die Bereitstellung von günstigen Eigentumswohnungen spielt eine besondere Rolle, da hiermit einer breiten und heterogenen Bevölkerungsschicht die Partizipation am Stadtentwicklungsprozess ermöglicht wird.

Die Demokratisierung der Eigentümerstrukturen führt zudem dazu, dass der Mietermarkt entlastet wird und dass die neuen Eigentümer nicht von Schwankungen am Mietimmobilienmarkt betroffen sind. Doch letztendlich dient der Eigentumserwerb an erster Stelle der langfristigen Existenzsicherung und der Daseinsvorsorge.

Nachhaltige und integrierte Quartiersentwicklung

Da die einzelne Immobilie nicht ohne ihren sozialen, ökologischen und ökonomischen Kontext gedacht, geplant und betrieben werden soll, legt die Stiftung ihr weiteres Augenmerk auf eine effiziente, nutzerorientierte und kostenoptimierende Planungskultur innerhalb der Quartiersentwicklung. Durch die Integration von ökologischen, kulturellen, sozialen und demografischen Aspekten in Bauvorhaben werden Lebensräume geschaffen, die auch in Zukunft den Bedürfnissen der Menschen entsprechen.

Hier wird die Anwendung von innovativen Kooperationsverfahren und Planungsinstrumenten zur Verwirklichung ganzheitlicher, sektor-übergreifender Quartierskonzepte, angestrebt. Dabei soll ein bedarfsgerechter Einsatz von Technologien und innovativen Materialkomponenten sowie Bauverfahren zur Erfüllung der Nachhaltigkeitsanforderungen beitragen.

Dialog und Information

Die oft parallel und isoliert laufenden Forschungs- und Umsetzungserfolge in Bezug auf kostengünstiges und nachhaltiges Bauen möchte die Stiftung durch ihre Tätigkeit bündeln und ein gemeinsames Dialogformat entwickeln, um den akteurs-übergreifenden Austausch hinsichtlich der Erfordernisse einer nachhaltigen Stadt- und Quartiersentwicklung zu ermöglichen. So sollen Best-Practices aus dem Stadtgeschehen und darüber hinaus gesammelt, aufbereitet und in künftige Bauvorhaben integriert werden. Durch Kooperationen mit nationalen und internationalen Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft werden transdisziplinäre Forschungsaktivitäten und die Weiterentwicklung anwendungsorientierter Technologien angeregt.

In der Initiierung neuer Kooperationsformate wird die Chance gesehen, transdisziplinären Austausch entstehen zu lassen, der zu abgestimmten, effizienteren und kostengünstigeren Bauvorhaben führt. Zudem sieht die Stiftung Nachholbedarf in der wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Debatte zum Thema kostengünstiges Wohneigentum, weshalb hier ein forcierter Austausch zwischen den relevanten Akteursgruppen und der Öffentlichkeit stattfinden soll.